"Eine Welt, worin ein Hund auch nur 

ein einziges Mal Prügel bekommt, kann keine
vollkommene Welt sein." 
Christian Friedrich Hebbel, 1813-1863

 

Der Dichter Christian Friedrich Hebbel wusste schon vor langer Zeit, dass einen Hund zu strafen kein Weg sein darf! Doch noch immer werden Strafreize bzw. Erziehungshilfsmittel, die beim Hund Schmerzen oder Angst auslösen, wie Würge- und Stachelhalsbänder oder Elektroschockgeräte, bei der Hundeerziehung verwendet.
Ich finde das erschreckend.

 

Mein Grundsatz der Hundeerziehung: Lernen mit Spaß für Hund und Mensch!

Darum finden Sie bei mir keine der noch häufig angewendeten Strafreize, wie ein Erschrecken mit Rappelbüchse und Sprühhalband oder körperliche Übergriffe, wie Halsbandruck an der empfindlichen Halswirbelsäule, Nackenschüttler oder ähnliches, um Fehler zu korrigieren.

 

Jetzt wird mancher vielleicht fragen: Strafreize funktionieren in vielen Fällen aber doch?

Dabei wird aber übersehen, wie es dem Hund dabei geht. Unabhängig davon birgt sogar jeder Einsatz von Strafe die Gefahr unerwünschter Nebenwirkungen, wie Fehlverknüpfungen, Angst oder oder – im schlimmsten Fall – verteidigendes Verhalten. Das traurige Ergebnis ist dann leider häufig, dass das Tier abgegeben wird.

 

Gegen ein Training mit Strafreizen, die Schrecken und Schmerzen verursachen, spricht auch ein wissenschaftlicher Grund: Es ist erwiesen, dass Lernen unter Angst und Stress fast unmöglich ist.

 

Positive Verstärkung
Hundeerziehung heißt in der hundeschule.com, erwünschtes Verhalten zu stärken und nicht zu warten, bis unerwünschtes Verhalten gezeigt wird, um dann zu bestrafen. Meine Arbeit beruht auf der Grundlage der positiven Verstärkung. Motivation und Konsequenz sind Grundsätze der Lerntheorie.

 

Die Erziehung über positive Verstärkung schließt natürlich nicht aus, unerwünschtes Verhalten zu verhindern oder zu stoppen. Es sind dazu aber keine Methoden notwendig, die ängstigen, bedrohen oder Schmerzen beinhalten. Unterwünschtes Verhalten zu stoppen oder gar im Vorwege zu verhindern ist ein viel besserer Weg. Ich konzentriere mich auf positiv aufgebautes Alternativverhalten.

 

Erfolgreiches Training bedeutet, dass Ihr Hund nach Abschluss des Trainings nicht nur "Sitz", "Platz" und "Komm" beherrscht, sondern auch dass er sich in Impulskontrolle übt. Auch erarbeiten wir ein Entspannungssignal, damit der Hund in aufregenden Situationen wieder leichter für seinen Menschen ansprechbar wird und Alternativverhalten angenommen und ausgeführt werden können.

 

Ihr Hund und Sie: ein starkes Team!
Das Zauberwort heißt Kommunikation. Befasst man sich mit der Biologie des Lernens, wird man schnell erkennen, dass es eben nicht auf Rangordnung und Dominanz ankommt.

 

Durch Einsatz von Belohnungswörtern oder anderer Hilfsmittel wie den Clicker bekommt der Hund zeitnah die Mitteilung: „Hey, das, was du gerade gemacht hast, war super!“
Wir schaffen nicht nur eine entspannte Atmosphäre, in der es sich bekanntlich besser lernen lässt, sondern verbessern auch unsere Beziehung zum Hund. Er lernt, dass es sich lohnt uns Aufmerksamkeit zu schenken, da von uns stets Gutes kommt.

 

Konzentrieren wir uns doch darauf, was der Hund tun soll, und nicht auf das, was er nicht tun soll. Unser tägliches Zusammenleben bietet so viele Möglichkeiten. Nutzen wir sie!

 

Man lernt nie aus
Lernen ist ein ständiger Prozess. Um mein Wissen zu vertiefen, ist es für mich selbstverständlich, in regelmäßigen Abständen auch theoretische und praktische Kurse und Seminare von anderen Hundetrainern zu besuchen. 
 

Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Meine Kontaktdaten finden Sie hier.

 

Ich freue mich auf Sie und Ihren Hund!